Donnerstag, 17.09.26, 18:00 Uhr
adocs @ Satellit, Berlin
Die Commons Expertinnen Vera Hofmann (commoning.art, u.a. Essay „Commoning Art“ in ALLES ALLEN, adocs.de und eeclectic.de) und Dagmar Pelger (Spatial Commons, adocs.de ) stellen ihre Konzepte vor und diskutieren mit uns:
Was und wo ist Nachbarschaft?
Was sind die Ressourcen um Gemeinwertorientiert zu arbeiten?
Welche Rolle spielen Räume und welche Regeln braucht es?
Wie sehen Visionen aus um das Gemeinschaffen zur Kunst zu machen?
Moderation: Kathrin Wildner, adocs.de

NEUE PRAXIS!
NEUE PRAXIS?
Architekturgespräche Stuttgart
Donnerstag, 23.07.2026 19:00 Uhr
coopdisco
&
Naumann Wasserkampf
Haus der Architektinnen und Architekten, Danneckerstr. 54, 70182 Stuttgart
Wandel, neue Rollen, neue Anforderungen – und dennoch ein konstanter Kern: die Raumkunst. Wie lässt sich architektonisches Wissen weiterdenken, wenn sich die Fragen an Architektur verändern? Über diese und weitere Fragen tauschen sich unsere Akteure im Rahmen der diesjährigen Architekturgespräche aus.
Moderation: Christian Holl, Journalist und Publizist, Stuttgart
Anmeldung: www.akbw.de
Unser Ziel ist es, Orte zu entwickeln, zu planen, zu entwerfen und umzusetzen, die als Gemeingüter genutzt, gebraucht und erhalten werden. Darunter verstehen wir Räume, denen die Möglichkeit zur Mitgestaltung durch die Nutzer*innen eingeschrieben ist und die bezahlbar, zugänglich sowie dauerhaft vor Privatisierung und Spekulation geschützt sind.
MEIN WOHL, DEIN WOHL, GEMEINWOHL?
Mittwoch, 10.06.2026 18:30 Uhr
Dessauer Gespräche mit coopdisco
Hochschule Anhalt
Gebäude 8, Bauhausstr. 5, Dessau-Roßlau
Zu Architekturpraxis in selbstverwaltet-kommunalen Kontexten
Mit unserem Versuch, andere ökonomische Beziehungen zu gestalten, lehnen wir uns an Commons-Debatten an. Commons beschreiben Beziehungen, die sich jenseits von Staat und Markt konstituieren und nicht der Realisierung von Gewinn und Mehrwert orientieren, sondern an Gebrauchswerten und deren Erzeugung und Erhalt. Im Rahmen einer Studie zu gemeinwohlorentierter Immobilienentwicklung haben wir einen Gemeinwohlkreis als Werkzeug entwickelt. Er ist eine Destillation von Gemeinwohldiskursen im Bereich der Immobilien- und Stadtentwicklung, der den Versuch einer Synthese von Konzepten der Gemeinnützigkeit und der Gemeingüter darstellt.
Der Gemeinwohlkreis beschreibt einen Kreis aus Gemeingütern, Gemeinwesen und Gemeinschaffen. Gemeingüter, das sind in unserem Fall Land und Gebäude, die materiellen Ressourcen. Das Gemeinwesen umfasst alle, die an der Erzeugung, Pflege und dem Gebrauch der Gebrauchswerte beteiligt sind. Das Gemeinschaffen bezieht sich auf alle Praktiken, Methoden und Regelwerke, die das Gemeinwesen anwendet, um ihre Güter zu erzeugen und zu erhalten.
Der Gemeinwohlkreis erweitert das Konzept der„circular economy“ auf das Wesentliche: das ökonomische System. In der wiederholenden Bewegung der „gemeinwohlorientierten Immobilienentwicklung“ werden die Bedürfnisse immer wieder zur Verhandlung gestellt. Die Räume, die dabei hergestellt werden, ermöglichen andere Beziehungen und in anderen Herstellungsweisen von Räumen, werden andere soziale Beziehungen geformt.

Donnerstag, 17.09.26, 18:00 Uhr
adocs @ Satellit, Berlin
Die Commons Expertinnen Vera Hofmann (commoning.art, u.a. Essay „Commoning Art“ in ALLES ALLEN, adocs.de und eeclectic.de) und Dagmar Pelger (Spatial Commons, adocs.de ) stellen ihre Konzepte vor und diskutieren mit uns:
Was und wo ist Nachbarschaft?
Was sind die Ressourcen um Gemeinwertorientiert zu arbeiten?
Welche Rolle spielen Räume und welche Regeln braucht es?
Wie sehen Visionen aus um das Gemeinschaffen zur Kunst zu machen?
Moderation: Kathrin Wildner, adocs.de

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Donnerstag, 23.07.2026 19:00 Uhr
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&
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Wandel, neue Rollen, neue Anforderungen – und dennoch ein konstanter Kern: die Raumkunst. Wie lässt sich architektonisches Wissen weiterdenken, wenn sich die Fragen an Architektur verändern? Über diese und weitere Fragen tauschen sich unsere Akteure im Rahmen der diesjährigen Architekturgespräche aus.
Moderation: Christian Holl, Journalist und Publizist, Stuttgart
Anmeldung: www.akbw.de
Unser Ziel ist es, Orte zu entwickeln, zu planen, zu entwerfen und umzusetzen, die als Gemeingüter genutzt, gebraucht und erhalten werden. Darunter verstehen wir Räume, denen die Möglichkeit zur Mitgestaltung durch die Nutzer*innen eingeschrieben ist und die bezahlbar, zugänglich sowie dauerhaft vor Privatisierung und Spekulation geschützt sind.
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Mittwoch, 10.06.2026 18:30 Uhr
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Zu Architekturpraxis in selbstverwaltet-kommunalen Kontexten
Mit unserem Versuch, andere ökonomische Beziehungen zu gestalten, lehnen wir uns an Commons-Debatten an. Commons beschreiben Beziehungen, die sich jenseits von Staat und Markt konstituieren und nicht der Realisierung von Gewinn und Mehrwert orientieren, sondern an Gebrauchswerten und deren Erzeugung und Erhalt. Im Rahmen einer Studie zu gemeinwohlorentierter Immobilienentwicklung haben wir einen Gemeinwohlkreis als Werkzeug entwickelt. Er ist eine Destillation von Gemeinwohldiskursen im Bereich der Immobilien- und Stadtentwicklung, der den Versuch einer Synthese von Konzepten der Gemeinnützigkeit und der Gemeingüter darstellt.
Der Gemeinwohlkreis beschreibt einen Kreis aus Gemeingütern, Gemeinwesen und Gemeinschaffen. Gemeingüter, das sind in unserem Fall Land und Gebäude, die materiellen Ressourcen. Das Gemeinwesen umfasst alle, die an der Erzeugung, Pflege und dem Gebrauch der Gebrauchswerte beteiligt sind. Das Gemeinschaffen bezieht sich auf alle Praktiken, Methoden und Regelwerke, die das Gemeinwesen anwendet, um ihre Güter zu erzeugen und zu erhalten.
Der Gemeinwohlkreis erweitert das Konzept der„circular economy“ auf das Wesentliche: das ökonomische System. In der wiederholenden Bewegung der „gemeinwohlorientierten Immobilienentwicklung“ werden die Bedürfnisse immer wieder zur Verhandlung gestellt. Die Räume, die dabei hergestellt werden, ermöglichen andere Beziehungen und in anderen Herstellungsweisen von Räumen, werden andere soziale Beziehungen geformt.

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